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21. März 2020

Coronavirus: Nepp fordert Auflösung der Rücklagen von Wiener Wirtschafts- und Arbeiterkammer

Beide Kammern weisen zusammen ein Eigenkapital von 1,3 Milliarden Euro auf – Schluss mit dem Kammern-Privilegienstadl

Der geschäftsführende Wiener FPÖ-Obmann, Vizebürgermeister Dominik Nepp, fordert eine Auflösung der finanziellen Rücklagen von Wirtschafts- und Arbeiterkammer. Im Jahr 2016 hatten allein die Wirtschaftskammer Wien ein Finanzanlagevermögen von 126 Millionen Euro und ein Sachanlagevermögen von 41 Millionen Euro, die Arbeiterkammer ein Finanzanlagevermögen von 66,7 Millionen Euro und ein Sachanlagevermögen von 33,7 Millionen Euro. Österreichweit wiesen die Wirtschaftskammern ein Eigenkapital von 988 Millionen aus, die Arbeiterkammern eines von 272 Millionen. Es ist davon auszugehen, dass die Rücklagen in den vergangenen vier Jahren noch deutlich gestiegen sind.

„Es muss spätestens jetzt damit Schluss sein, dass die Kammern Milliarden an Vermögen horten, nur um ihre aufgeblasene Funktionärswirtschaft aufrechtzuerhalten. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Kammern das Geld den Unternehmern und den Arbeitnehmern zur Verfügung stellen, damit diese die Coronakrise überstehen können“, verlangt Nepp.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer kämpfen um ihr finanzielles Überleben. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Angst vor Arbeitslosigkeit. Auch die Kammern haben ihren finanziellen Beitrag zu leisten und mit ihrem angesammelten Vermögen finanziell direkt zu unterstützen. Daher: Schluss mit dem Kammern-Privilegienstadl, her mit dem Geld für die Betroffenen“, so der Wiener FPÖ-Chef.

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