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15. Jänner 2015

Ebinger: Kultursubventionen in Millionenhöhe

Projekte werden später vorgestellt oder auch nicht?

Wie Wiens SPÖ-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und der grüne Kultursprecher Lobo in einer heutigen Presseaussendung verkündeten, startet nun endlich die Ausschreibung für die neue Kulturinitiative SHIFT. Hier soll "qualitativ hoch stehende Kunst produziert und dabei auch Verhältnisse jenseits der bekannten Wege reflektiert werden, um das Innovationspotential Wiens sichtbar zu machen." Weitere Details darüber sind nicht bekannt oder näher definiert, berichtet der Kultursprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Die Förderung für eine derart neue Kunstform wurde bereits im Dezember mittels einer 3-Jahressubvention von jeweils 1,5 Millionen Euro beschlossen. Eine "unabhängige Kulturjury" soll die bis 15. April eingereichten Projekte prüfen und dessen Förderungswürdigkeit feststellen. "In diesem Zusammenhang stellt sich also die Frage, weshalb in Zeiten massiven Spardrucks in allen Bereichen der Wiener Kommunalpolitik für die Kultur mehr als 4,5 Millionen Euro zur freien Verfügung stehen, ohne überhaupt zu erklären, welche Projekte gefördert werden sollen. Zudem ist neben dem Mediensprecher für Kultur und Wissenschaft auch der Grüne Klub im Rathaus als Ansprechpartner genannt. Man könnte damit auch zur Meinung gelangen, dass für Förderansuchen nicht mehr die MA 7 zuständig ist, sondern die Grünen in Wien künftig die Kulturpolitik entscheiden", kritisiert Ebinger und fordert Aufklärung.


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