Das nächste Kapitel rund um den Ausbau von U2/U5 beweist: Die rot-pinke Stadtregierung hat die Wienerinnen und Wiener bewusst in die Irre geführt. Während SPÖ-Verkehrsstadträtin Sima, nachdem die Wiener FPÖ das gravierende Budgetloch aufgedeckt hatte, noch beschwichtigend erklärte, mit dem Bund sei beim U-Bahn-Ausbau monetär alles geklärt, beweist die aktuelle Entwicklung das Gegenteil. Der längst schwelende Streit zwischen Bund und Wien ist nun offenkundig ausgebrochen.
„Wir haben bereits vor Monaten erläutert, dass die weitere Finanzierung des U-Bahn-Baus nicht zuletzt aufgrund der Wiener Budgetsituation alles andere als gesichert ist und erhebliche finanzielle Risiken auf Wien zukommen. Simas systematisches Schönreden einer angeblich mit dem Bund geklärten Finanzierung, fliegt ihr nun um die Ohren“, erklären FPÖ-Wien-Chef Stadtrat Dominik Nepp und Stadtwerkesprecher LAbg. Klemens Resch.
Die angeblich gesicherte 50:50-Aufteilung ist alles andere als in trockenen Tüchern. Statt Planungssicherheit herrscht Chaos, während sich Wien und der Bund offenbar gegenseitig die Verantwortung zuschieben. „Die Wahrheit ist, dass die weitere Finanzierung und somit die Fertigstellung alles andere als gesichert ist. Wir müssen von einem politischen Totalversagen der Stadträtin sprechen. Ihr Täuschungsmanöver ist aufgeflogen“, so Nepp und Resch.
Die Freiheitlichen fordern zum wiederholten Mal volle Transparenz und eine lückenlose Aufklärung der tatsächlichen Gesamtkosten: „Wir wollen wissen, wie es nun mit dem Bau der U-Bahn-Linien weitergehen soll und auch wer letztendlich für dieses Desaster verantwortlich ist!“
20. April 2026