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13. Jänner 2021

Guggenbichler zum Verein „Good for Vienna“: „Spenden- und Steuergeld für Tierschutz muss notleidenden Tieren gelten!“

Wenn 90 % aller Finanzmittel in Personalkosten fließen, bleibt nicht mehr viel für den eigentlichen Projektzweck über

Der Umwelt- und Tierschutzsprecher der Wiener FPÖ, Gemeinderats- und Landtagsabgeordneter Ing. Udo Guggenbichler, MSc reagiert auf den Stadtrechnungshofsbericht zum Verein „Good for Vienna“, an dem indirekt die Stadt Wien zu 100% Alleineigentümerin ist.

„Der Stadtrechnungshof offenbart horrend hohe Summen für Personalkosten. So wird im Bericht angeführt, dass von beispielsweise 100 Euro Einnahmen im Geschäftsjahr 2018 bereits fast 87 Euro ausschließlich in Personalausgaben geflossen ist“, berichtet Guggenbichler.

Ebenso wird der nominelle Anstieg der Beschäftigten von durchschnittlich 38,3 Prozent im Geschäftsjahr 2015 auf 61,8 Prozent im Geschäftsjahr 2018 festgehalten. „Das ist nahezu eine Verdoppelung. Angesichts der Tatsache, dass dieser Verein sowohl Spenden als auch Subventionsgelder der Stadt Wien erhält, ist dieser Umstand als kritisch zu bewerten“, hält Guggenbichler fest.

Die Finanzgebarung des Jahres 2018 offenbart, dass 963.000 EUR Spenden 2.580.784 EUR Personalaufwandskosten gegenüberstehen.

Guggenbichler fordert, dass die Erlöse vom 48er-Tandler nicht nur dem Tierquartier zugutekommen, sondern auch dem „Tierschutz Austria“: „Es gibt keine Tiere erster oder zweiter Klasse. Die Stadt Wien sollte für alle in Not geratene Vierbeiner die gleiche monetäre Hilfeleistung zukommen lassen.“

„Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit sind die Parameter für Prüfungsangelegenheiten des Stadtrechnungshofes. Es braucht daher effizientere Strukturen, damit das Spenden- und Steuergeld dort ankommt, wo es wirklich benötigt wird - nämlich beim Tierschutz“, hält Guggenbichler fest, der eine entsprechende Anfrage im Gemeinderat ankündigt.

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