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20. Oktober 2021

Matiasek: Erhöhung des Gaspreises trifft Senioren besonders hart

Ältere Menschen brauchen Versorgungssicherheit auch bei Gas, Öl und Strom

Die drohende Erhöhung des derzeit sowieso schon hohen Gaspreises für Heizen, Kochen und Warmwasser treffe Senioren mit kleinen und mittleren Pensionen besonders hart und mache den Menschen Angst, so FPÖ-Seniorensprecherin LAbg. Veronika Matiasek. Die langen Monate der Lockdowns und die tendenzöse Berichterstattung, die Panik geschürt hat, habe dazu geführt, dass viele ältere Menschen über einen langen Zeitraum ihre Wohnungen nicht oder nur für notwendige Wege verlassen hätten. Durch den dadurch verursachten Mangel an Bewegung hätten viele ältere Menschen in ihrer Mobilität massiv abgebaut, schildert Matiasek die Situation vieler Betroffener. Gerade diese Menschen haben nun die berechtigte Sorge, die Energiekosten für ein warmes Heim bald nicht mehr tragen zu können. „In vielen Haushalten wurde in den letzten Jahren bewusst von Öl auf Gas umgestellt. Die Errichtung solcher Heizanlagen, die den Lebensabend warm und angenehm machen sollte, wurde oft mit den bescheidenen Ersparnissen der Menschen finanziert“, so Matiasek. Ebenso wären viele Hausanlagen auf Gas umgestellt worden, weil ein Anschluss an die Fernwärme in absehbarer Zeit nicht möglich wäre. Viele Mieter hätten gar keine Chance auf andere Heizsysteme umzusteigen, weder in technischer noch in finanzieller Hinsicht. Diese massive Erhöhung des Gaspreises, der wie jede Energiepreiserhöhung eine Reihe anderer Preiserhöhungen mit sich zöge, trifft nun ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, besonders hart, fasst Matiasek zusammen und fordert gleichzeitig eine Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses, der auch auf die Anforderung der älteren Generation abgestimmt sein müsse.

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