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24. November 2022

Nepp/Krauss: Die SPÖ hat das Gespür für die Probleme der Wiener verloren

Arbeitslosigkeit in Wien doppelt so hoch wie in anderen Bundesländern

„Völlige Realitätsverweigerung“ warf der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp, der SPÖ im Rahmen der Aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat vor. „Wir haben in Wien 130.000 Arbeitslose, viele benötigen mehrere Jobs um sich das Leben leisten zu können und die SPÖ erhöht ständig die Gebühren, macht für die Wiener das Leben unleistbar und tut dann so als würde es den Menschen großartig gehen. Bürgermeister Ludwig und seine Genossen haben das Gespür für die Probleme der Wiener völlig verloren.“

Scharfe Kritik übte Nepp an den drastischen Mieterhöhungen in den Gemeindebauten. „Die SPÖ schraubt die Mieten um hunderte Euro in die Höhe, die Bewohner wissen nicht mehr, wie sie Heizen und Lebensmittel zahlen können und wie sie ihre Kinder durchbringen. Diese Menschen sind verzweifelt, weinen und werden dann noch von der SPÖ verhöhnt. Diese Heuchelei und Scheinheiligkeit der Wiener SPÖ ist eine Schande“, so Nepp, der eine Entlastungsoffensive mit Gebühren- und Mietsenkungen verlangte.

„Mut kann man nicht kaufen“, sagte der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss und verwies dabei auf die alles andere als guten Arbeitszahlen in Wien, die für Krauss keinen Anlass zum Jubeln geben. „Die Arbeitslosigkeit liegt weit über 10 Prozent, in den restlichen Bundesländern ist es die Hälfte. Zudem wird in Wien nicht die Armut bekämpft, sondern das Geld in rote Vereine und die Mindestsicherung für Nicht-Österreicher gesteckt. Hier werden Menschen gefördert, die noch nie einen Cent in das System eingezahlt haben.“ Inklusive Schulungen sind in Wien 130.000 Personen arbeitslos – in Niederösterreich ist es ein Viertel davon. Gleichzeitig herrscht in Wien ein eklatanter Arbeitskräftemangel: „Dieses Paradoxon lässt sich unter anderem mit einer ideologisch geprägten Bildungspolitik erklären. Statt auf qualitativ hochwertige Bildung und Ausbildung zu setzen, wird in Wien der Fokus auf Gendergerechtigkeit und Co. gelegt“, kritisierte Krauss. Er fordert endlich ein Umdenken und ein Neusetzen der Prioritäten.

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