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13. Februar 2020

Seidl ad Hacker: Ein Spitalsarzt für 50 Kinder ist zu wenig

4 Stunden Wartezeit für verletztes Kleinkind beweist Versorgungsnotstand in Wiens Spitälern

Bildquelle: Pixabay

„Wenn ein verletztes zweijähriges Kind mit einer blutenden Platzwunde vier Stunden warten muss, bis der einzige Arzt endlich Zeit hat, dann haben wir einen Versorgungsnotstand. Das passiert nämlich nicht in Afrika, sondern mitten in Wien“, so der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl. Die Begründung des KAV, dass „sich Wartezeiten aufgrund von zu vielen Patienten ergäben“, sei für Seidl ein schlechter Witz. „No na net sind 50 Patienten für einen Arzt zu viel. Da sich aber nicht Patienten entscheiden können, deswegen nicht krank zu werden, muss sich eben der KAV entscheiden, mehr Ärzte bereit zu stellen“, ist Seidl erbost über die sich wiederholenden Ausflüchte und Ausreden des KAV-Managements.

„Erst gestern war in den Medien wieder zu lesen, wie toll Wien wächst und wie viele Menschen sich wieder entschieden haben, hier leben zu wollen. Mehr Menschen bedeutet mehr Patienten und in der Folge mehr Bedarf an Ärzten. Wenn Hacker das nicht auf die Reihe kriegt, soll er seinen Job jemandem überlassen, der es kann“, so Seidl. Dass Bürgermeister Ludwig zuschaue, wie die einst hervorragende Gesundheitsversorgung Wiens systematisch an die Wand gespart werde, sei für die FPÖ unverständlich.

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